Anfang April 2026
von Eds Schüler und Freund Gunther Rattay
und Marcel Delvenakiotis

Mind is the Final Frontier

Major (ret.) Edward A. Dames, einer der weltweit bekanntesten Remote-Viewing-Lehrer und einer der originalen Remote Viewer im damaligen Projekt Star Gate, ist am 27. März 2026 von uns gegangen.
Wir werden ihn vermissen!

Ed ist mit 17 Jahren in die amerikanische Armee eingetreten und hat dort eine steile Karriere durchlaufen, die ihm Zugang zu den geheimsten Projekten Amerikas bis hin zur direkten Berichterstattung an den amerikanischen Präsidenten eröffnete. Er wurde im Militär schon früh als nicht-linearer Denker ohne vorgefertigte Denkschablonen erkannt und gefördert und konnte so Problemlösungen erarbeiten, zu denen andere Führungskräfte nicht in der Lage waren. Für seine militärische Arbeit wurden ihm 3 hohe Ehrenauszeichnungen verliehen (https://www.remoteviewingmatrix.com/about). Im Rahmen militärischer Operationen kam Ed dann mit dem Projekt Star Gate in Berührung, in dem die damals noch in Entwicklung befindliche Bewusstseinsmethode des Remote Viewing zur Informationsgewinnung in höchst geheimen Projekten und Missionen Anwendung fand. Vom ersten Tag an fasziniert vom Remote Viewing, erlernte Ed diese Methode und setzte sie fortan zur Informationsgewinnung als PsiSpyMaster in komplexen Geheimprojekten des Kalten Krieges ein. Von nun an würde Remote Viewing sein Leben in allen Bereichen maßgeblich bestimmen!

Nach Ende seines Militärdienstes gründete Ed die Firma PSITECH, in der er neben Dienstleistungen für weltbekannte Firmen auch die Ausbildung von Remote Viewern international betrieb. Zu seinen ersten Trainees gehörten Polizisten, Wissenschaftler, Schauspieler und Regisseure, die das Wissen über Remote Viewing schnell global und in allen Bevölkerungsgruppen verbreiteten. Ed legte großen Wert darauf, Remote Viewing von anderen Methoden wie z.B. Channeling, Kartenlegen oder Astrologie abzugrenzen, denn die Arbeit mit Stift und Papier erforderte militärisch-präzise Konzentration. Parallel arbeitete er kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Remote Viewing Protokolls, indem er die ursprünglichen Methode veränderte und sie insgesamt leichter erlernbar machte. Er fand heraus, dass mit Remote Viewing auch zukünftige Ereignisse wahrnehmbar waren und sagte damit erfolgreich globale Ereignisse voraus. Seine optimierte und erweiterte Methode machte er unter dem Namen Technical Remote Viewing (TRV) bekannt, denn sie sollte in Forschung, Wirtschaft und allen gesellschaftlichen Bereichen einsetzbar sein! Ed wusste, dass diese Fähigkeit zur strukturierten Informationswahrnehmung, die wir allgemein als Intuition bezeichnen, jedem Menschen angeboren war und auch jeder Mensch diese Fähigkeiten nutzen können sollte. Dafür erarbeitete er Selbstlern-Trainings-DVDs für Remote Viewing und erreichte damit eine noch sehr viel größere Verbreitung unter den Menschen.

Im November 1995, auf dem Kongress „Dialog mit dem Universum“ in Neuss bei Düsseldorf, stellte Ed das Remote Viewing erstmals in Deutschland vor und setzte damit eine Welle der Verbreitung des Remote Viewing auch im deutschsprachigen Raum in Bewegung. Auf Kongressen, in Online Masterclasses und in Mystery Radios berichtete Ed über seine Projekte und Erkenntnisse und beschenkte seine Zuhörer mit atemloser Faszination. Mit Witz, Charme und einer gehörigen Portion Selbstdarstellung und auch durchaus kontroversen Positionen begeisterte er sein Publikum.

30+ Jahre Remote-Viewing-Lehre: Video-Stills aus Eds Online-Kursvideos 

Remote Viewing – Remote Unterricht?

Schon früh setzte Ed das Remote Viewing und seine Gruppe professioneller Remote Viewer auch zur Aufklärung von Straftaten ein und sein Schwerpunkt war die Lokalisierung von entführten Frauen und Kindern für die Polizei. Um Entführungsopfer so frühzeitig lokalisieren zu können, dass sie noch lebten, perfektionierte er die Remote Viewing Methode über einen Zeitraum von 20 Jahren durch die Entwicklung von Geofix so weit, dass er schließlich innerhalb von nur 2 Stunden jeden Ort auf der Welt lokalisieren konnte.

Ed blieb bis zuletzt immer auf der Höhe der Zeit in Sachen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Er verstand schon sehr früh, dass eine Zivilisation ohne Bewusstseinserweiterung Gefahr laufen würde, an ihren eigenen Problemen zu Grunde zu gehen und so wurde sein Interesse an der Unterstützung durch weiter entwickelte Lebensformen geweckt. Seine Projektberichte zu UAPs, Ultra Terrestrials und transdimensionalen Wesen erfüllten Eds Publikum mit Begeisterung für das Thema und für das Remote Viewing. Dabei bewegte sich Ed immer auf einem soliden Fundament wissenschaftlicher Kompetenz, die er sich durch sein Studium der Biophysik an der UCLA erworben hatte. Seine im Laufe von Jahrzehnten erarbeiteten Skills und Erkenntnisse in der Anwendung der Remote Viewing Methode setzte er in seinen letzten Lebensjahren sehr strukturiert in sogenannten „Remote Viewing Clinics“ um, d.h. in Online Trainings für professionelle Remote Viewer zur Fehlerkorrektur und Auffrischung ihrer bislang erlernten Remote Viewing Skills (https://www.remoteviewingmatrix.com). Diese sind sein Nachlass an unsere Welt.

2024 verabschiedete sich Ed von seinen Followern aus der Öffentlichkeit mit den Worten, dass er nun all sein komplettes Wissen zum RV weitergegeben hatte und er seine verbleibende Lebenszeit seinen privaten Projekten widmen wollte.

Ed Dames war liebender Vater zweier sehr erfolgreicher erwachsener Söhne und deren Familien und Enkeln.

„Mind is the final frontier“ war das Motto seiner ersten Firma.
Nun hat Ed auch diese Grenze durchschritten und ist zu seiner Reise in neue Dimensionen aufgebrochen.

Alles Gute auf deinem Weg in neue Abenteuer, lieber Freund!

Portrait von Ed Dames, ca. 1996
(Foto: Robert Knight)

In der Bilderserie: Video Stills aus Eds Online-Teaching-Videos für TRV-Professionals (2023/24)

„Mind is the final frontier“ –
Psi-Tech-Logo von der ursprünglichen Webseite

Offizieller Nachruf auf Ed Dames’ Webseite www.remoteviewingmatrix.com

Ein ausführlicher Nachruf von Paul H. Smith auf seinen Star-Gate-Kollegen Ed Dames: rviewer.com/ed-dames-remote-viewing-legend

Tell Me What You See: Remote Viewing Cases from the World’s Premier Psychic Spy
(English Edition), Trade Paper Press

Ich war Psi-Spion: Die Lebensgeschichte des bekanntesten Remote Viewers der US Army
(Deutsche Übersetzung des Originalbuches), Kopp Verlag