4. Remote Viewers Meetup Germany 2026
23.–24. Mai 2026
in Niederzimmern bei Weimar (Thüringen)
Beginn Samstag 11:00 Uhr
Als wir im vergangenen Jahr beim RV-Meetup ums Lagerfeuer saßen, kam die Frage auf: Warum planen wir für das Treffen nicht in Zukunft gleich zwei Tage ein – wenn wir sowieso schon alle vor Ort übernachten? Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass das eigentliche Highlight die Gelegenheit zum Austausch ist. Neben den informativen Vorträgen boten die Pausen Gelegenheit für Gespräche und Kontakte – und das abendliche Lagerfeuer war der beste Teil!
Daher also nun ein zweitägiges Treffen. Wie immer haben wir spannende Themen im Gepäck, und die aktiven Viewer in unseren RV-Teams geben im privaten Rahmen gern einen Einblick in Projekte und Lernerfahrungen des vergangenen Jahres. Generell hat sich das RV-Meetup von einem eher „formalen“, konferenzähnlichen Format zu einem sehr familiären Treffen entwickelt. Für uns alle steht die nicht immer alltägliche Gelegenheit im Vordergrund, uns persönlich zu treffen, uns auszutauschen – und dabei auch immer neue Leute kennenzulernen. Zwar ist dies eine Veranstaltung, die sich vor allem an aktive Remote Viewer richtet, aber auch Neulinge und Interessenten sind uns immer willkommen. Jedes Jahr durften wir bei diesen Treffen auch interessierte Neulinge begrüssen und mit dem „Alltag der Verstrahlten“ bekannt machen. (Wir beißen nicht :-D)
Für die Vorträge haben wir diesmal den Horizont etwas über das Kernthema RV hinaus erweitert, und erkunden ein paar Bereiche, die uns im vergangenen Jahr immer wieder auch in den Gesprächen miteinander beschäftigt haben.
Wir beginnen am Samstag um 11:00 Uhr, und wechseln in lockerer Folge zwischen Vorträgen, Diskussionsrunden und Gelegenheiten zu persönlichen Gesprächen. Den Abend werden wir (bei hoffentlich gutem Wetter) gemeinsam am Lagerfeuer verbringen. Sonntags gibt es ein gemeinsames spätes Frühstück und danach einen weiteren Netzwerk-Tag. Da der Montag ein Feiertag ist (Pfingsten), dürfen wir den Sonntag voll ausnutzen; Abreise für jeden nach eigenem Zeitplan.
Auch diesmal bleibt es dabei, dass wir das Event für die Teilnehmer zum Selbstkostenpreis veranstalten (Raum/Technik, Catering und das jährliche Meetup-Goodie), um die Kosten möglichst gering zu halten. Für uns alle steht die Gelegenheit zum Treffen im Vordergrund!
Beim Essen wird es wie immer „rustikaler“ zugehen – ein paar leckere Thüringer Spezialitäten und genug zum Sattwerden über den ganzen Tag. Das Essen und alkoholfreie Getränke sind im Preis inbegriffen. Lediglich für die alkoholischen Getränke werden wir einen zusätzlichen Obulus erheben.
Dem neuen Veranstaltungsort und dem Wunsch nach der familiären Atmosphäre geschuldet bleibt die Teilnehmerzahl begrenzt. First come, first serve. Mit 70 € pro Kopf seid ihr dabei. Wichtig: Nur angemeldete Teilnehmer können berücksichtigt werden, denn wir müssen natürlich für das Catering vorab bezahlen. Die Buchung erfolgt wieder über den Eckhaus-Webshop (hier).
Niederzimmern ist ein kleiner Ort am Fuße des Ettersbergs, ein paar Kilometer westlich von Weimar. Weimar liegt recht verkehrsgünstig und zentral, direkt an der Autobahn und auch mit dem Zug gut zu erreichen. Da die Stadt sehr touristisch ist, empfiehlt es sich, frühzeitig eine eventuelle Übernachtung zu reservieren. Für alle, die mit dem Zug anreisen und/oder in Weimar übernachten, können wir ggf. privat eine Mitfahrgelegenheit im Auto organisieren. Parkplätze in Niederzimmern sind vorhanden. Wir geben euch nach Anmeldung und vor der Anreise dazu noch genaue Koordinaten.
Wichtig: Wer besondere Bedürfnisse in Bezug auf die Verpflegung hat, müsste das bitte im Vorfeld mit uns besprechen. Dasselbe gilt für Probleme mit Allergien oder Angst vor Haustieren (bei Elli wohnen auch Hunde, Katzen und Hühner).
Organisatoren und Vortragende:
Gunther Rattay
Angst – Der Elefant im Raum
Um seiner Bestimmung im Leben folgen zu können, ist es weise, auch seinem Bauchgefühl zu folgen. Bedenken und Zweifel halten uns aber oft davon ab. Dieses Spannungsfeld hat auch in einer Remote Viewing Session fatale Folgen!
Es wird daher Zeit, unseren Umgang mit Angst grundsätzlich zu überdenken.
Gunther Rattay ist ein deutscher TRV-Trainer und der „Stammvater“ der deutschen Remote-Viewing-Szene. Nach seiner Ausbildung 1996 in Kalifornien begann er als Trainer in Deutschland, diese Methode zu lehren und knüpfte Kontakte zu zwei anderen Deutschen, die im selben Jahr ausgebildet wurden. Gemeinsam gründeten sie Ende 1996 das ISFR (Institut für Überlebenstechniken und Zukunftsforschung/Institute for Survival techniques and Future Research), das für etwa ein Jahr die Ausbildung anbot. Nach 1998 agierte Gunther wieder selbständig als Trainer. Bis heute verfolgt er den Trainingsansatz von Ed Dames und lehrt dessen Methode unverändert. Einzige Neuerung war eine Aufteilung des gesamten Kurses in verschiedene Trainingmodule, um es den Trainees durch mögliche Pausen zwischen den einzelnen Trainingsschritten zu erleichtern, das Erlernte zu verinnerlichen und zu üben.
Jana Rogge
Remote Viewing nach fünf Jahrzehnten
Zwischen Forschung, Praxis und Kontroversen
Seit dem Beginn der systematischen Remote-Viewing-Forschung am Stanford Research Institute im Jahr 1972 sind inzwischen mehr als fünf Jahrzehnte vergangen, ebenso rund dreißig Jahre seit der Deklassifizierung des vormals geheimen US-amerikanischen Programms Star Gate. In diesem Zeitraum hat sich im zivilen Bereich ein breites Spektrum neuer methodischer Ansätze und Varianten entwickelt, begleitet von einer Vielzahl empirischer Projekte, die die Funktionsweise und Grenzen dieser Technik der außersinnlichen Wahrnehmung (ASW) genauer untersuchen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche belastbaren Erkenntnisse über Remote Viewing und ASW heute vorliegen, welche theoretischen und praktischen Problemstellungen aktuell im Fokus stehen und welche Forschungsfragen sich perspektivisch für die kommenden Jahre abzeichnen.
Jana Rogge kooperiert in ihrer Arbeit mit zahlreichen Pionieren und maßgeblichen Forschern der ursprünglichen Remote-Viewing-Programme, darunter Paul H. Smith, Tom McNear, Bill Ray, Harold Puthoff und Frederick „Skip“ Atwater. Ihre Ausbildung in unterschiedlichen Remote-Viewing-Schulen, unter anderem durch mehrere der ursprünglichen militärischen U.S.-Viewer, hat zu einem umfassenden Verständnis der historischen Entwicklung, der Protokolle und der theoretischen Hintergründe dieser Methode geführt. Ergänzt wird dieses Profil durch mehrjährige Lehrtätigkeit, eigene Forschungsprojekte sowie die Leitung und Koordination eines multinationalen professionellen Remote-Viewing-Teams, wodurch sie einen differenzierten Einblick in aktuelle Schwerpunktsetzungen und Diskurse der internationalen Remote-Viewing-Community gewonnen hat.
Franziska Fasshauer
Sehen ohne Augen – Mythos, Methode oder menschliches Potenzial?
Historie, Erfahrungsberichte und moderne Perspektiven
In diesem Vortrag wird das Phänomen „Sehen ohne Augen“ aus historischer, empirischer und neurowissenschaftlicher Perspektive beleuchtet. Anhand von Erfahrungsberichten, aktuellen Beispielen und wissenschaftlichen Erklärungsansätzen werden mögliche Mechanismen sowie kritische Einwände diskutiert. Ziel ist es, eine differenzierte Einordnung zwischen subjektiver Wahrnehmung, kognitiven Prozessen und überprüfbarer Evidenz zu ermöglichen.
Franziska Fasshauer ist eine Diplom Betriebswirtin und Gründerin der Plattform „Sehen ohne Augen München“, die sich mit intuitiver Wahrnehmung und persönlicher Entwicklung beschäftigt. Sie begleitet Menschen dabei, ihre inneren Fähigkeiten zu stärken und neue Wege der Selbstwahrnehmung zu entdecken.
Matthias Berger
High‑Focus State: Kann die Wim‑Hof‑Atmung Wahrnehmung im Remote Viewing schärfen?
Matthias begann sein CRV-Training im Jahr 2025. Vor dem Hintergrund eines geplanten Forschungsprojektes zum Einfluss von Cool-Down-Methoden wird er uns in die Atemtechniken der international bekannten Wim-Hof-Methode einführen. Interessierte Teilnehmer sind eingeladen, an dem gemeinsamen Forschungsprojekt, welches in den Folgemonaten starten soll, teilzunehmen.
Matthias Berger ist Coach für die Wim-Hof-Methode, Feuerwehrmann und Unternehmer aus Österreich. In seinen Trainings verbindet er Atemtechniken, Kälteanwendungen und mentale Stärke, um Menschen widerstandsfähiger, fokussierter und gesünder zu machen. Mit seiner Erfahrung aus dem Feuerwehrdienst und seinem Unternehmergeist begleitet er Einzelpersonen und Teams dabei, mutig aus der Komfortzone zu treten und ihr volles Potenzial zu entfalten.
Unsere Gastgeberin
Elke (Elli) Dallmann ist eine deutsche Remote Viewerin. Sie trainiert CRV mit Paul H. Smith und Jana Rogge seit 2023, und agierte als Kurs-Assistent und Monitor für verschiedene deutsche CRV-Klassen. Viele verschiedene Vorerfahrungen mit verwandten Themen und erstaunliche Erfolge im Lokalisieren von vermissten Tieren brachten sie schließlich zum formellen RV-Training. Elli wohnt in Niederzimmern und ist unsere Gastgeberin vor Ort.
Bei Fragen, kontaktiert mich gern unter: jana@psi-unit.com
Die Buchung und Bezahlung wird dieses Jahr wieder über unseren Webshop geregelt,
hier ist der Link: https://eckhaus-verlag.de/produkt/rv-meetup-2026/

Der Veranstaltungsort
Für das diesjährige Meetup weihen wir als Veranstaltungsort die Scheune von Elli in Niederzimmern ein.

Das Maskottchen
Fällt auch vom Anstarren nicht um: Die Ziege ist das Maskottchen des Treffens und wartet im Garten von Elli auf uns, wo wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Niederzimmern
Der Ort liegt zwischen Erfurt und Weimar, und ist von der Autobahn aus gut zu erreichen. Für alle, die mit dem Zug kommen, können wir nach Absprache eine Mitfahrgelegenheit organisieren.


